#07 – Nationale Euphorie und Ernüchterung

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieg wurde durch eine neues nationales Denken in ganz Europa bestimmt. Feste Bestandteile dieses Denkens waren Nationalismus, Militarismus, Imperialismus und Rassismus. Die Stimmung im Kaiserreich war zu Kriegsbeginn euphorisch. Männer aus allen Schichten strömten zu den Waffen, im festen Glauben das Vaterland verteidigen zu müssen.
Durch die ausbleibenden militärischen Erfolge und den großen Entbehrungen, die das Volk zu erdulden hatte, veränderte sich spätestens 1916 die Einstellung in großen Teilen der Bevölkerung. Der Wunsch nach Frieden wurde größer. Die Kriegsbefürworter trieben das Kriegsgeschehen aber bis zum Äußersten. Am Ende dessen standen die totale militärische Niederlage und eine nationale Aporie.


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